Rassismus die rote Karte zeigen

Auch wir zeigen dem Rassismus die rote Karte und beteiligen uns an der Aktion gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. An dieser Stelle sei noch einmal ausdrücklich auf das europäische Netzwerk FARE und die deutschen Partner Dem Ball ist es egal wer ihn tritt und Flutlicht hingewiesen. Trotzdem soll hier neben dem Positiven der Aktion auch darauf hingewiesen werden, dass nicht nur Rassismus ein Problem auf und neben dem Platz sowie in der Gesellschaft ist. Vielmehr sind immer wieder auch andere Ausprägungen allgemeiner Menschenfeindlichkeit zu beobachten wie: Schwulenfeindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit, Frauenfeindlichkeit, Arbeitslosenfeindlichkeit, Judenfeindlichkeit, Islamophobie usw. usf. Hier zeigen zwar nicht unbedingt die genannten Initiativen, sondern vielmehr die teilnehmenden Verbände eine Janusköpfigkeit sondergleichen. Sicher ist der Rassismus in den Stadien zu bekämpfen, aber man darf sich nicht damit zufrieden geben, wenn dann nicht mehr gegen Schwarze gepöbelt wird, sondern gegen z. B. Behinderte und Schwule. Dass der DfB dabei mit zweierlei Maß misst, hat er jüngst im Fall Weidenfeller deutlich demonstriert. Das kann nicht sein!

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Ein Trackback

  1. [...] Es gibt sie immer noch. Diejenigen, die es nicht begreifen wollen. Das stimmt mich traurig. Aber zumindest im Fußball bekommen sie immer weniger Raum, ihre rassistischen Parolen an den Mann zu bringen. Mittlerweile sind die Rassisten auf den Rängen alleine und ihnen wird Paroli geboten. Das macht Mut. [...]

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